Veranstaltung

17. 5.
19:30 Uhr

Trans* in Arbeit

SWITCH-KULTUR präsentiert zum IDAHOT-Tag ein Diskussionsveranstaltung mit Publikumsgespräch

Für Transgender ist die Wahrscheinlichkeit in Deutschland in Arbeitslosigkeit zu geraten viermal höher als für den Rest der Bevölkerung. In Europa sind sogar 40 Prozent der trans* Menschen ohne Arbeit. Dass zeigt, dass Trans*phobie und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt kein deutsches, sondern ein über die Landesgrenzen hinausreichendes, grundsätzliches Problem sind.
Dabei sind transidente Menschen besonders auf berufliche Stabilität und ein festes Einkommen angewiesen. Nicht zuletzt, weil sie noch immer dem veralteten Transsexuellengesetz unterworfen sind, das die Einholung teurer Gutachten auf eigene Kosten vorschreibt, um den eigenen Personenstand ändern zu können. Warum haben besonders jüngere Trans* so große Probleme einen festen Job zu bekommen und werden mit prekären Arbeitsverhältnissen hingehalten oder in die Nischen von Gastronomie und Sexarbeit gedrängt, die seit jeher oft die einzigen Erwerbsmöglichkeiten für sie waren? Wie kommen Trans* in Arbeit und behalten sie trotz Diskriminierung im Job?

Über diese und andere Fragen veranstaltet das Projekt TRANS*ID in Kooperation mit der SwitchKultur am Abend des Internationalen Tages gegen Homo-, Trans*- und Biphobie eine Diskussionsveranstaltung mit anschließendem Publikumsgespräch Gäste sind unter anderem Petra Weitzel, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität, Clara Mack, die über mehrere Jahre und durch mehrere Instanzen bis zum Bundesarbeitsgericht ein maßgebliches Urteil zum Diskriminierungsschutz von Trans* erreichte. Die Moderation übernimmt Jessica Purkhardt vom Projekt TRANS*ID.